Uganda

UGANDA, Ostafrika...


Kiyunga, ein Dorf in der Provinz Mukono.
Hier leitet die österrichische Keramikerin Carola Tengler eine für Ostafrika einzigartige Keramikkunst-Berufsschule.
Gudrun Kainz hielt sich in den Jahren 2007 und 2009 für jeweils einige Wochen dort auf und unterrichtete die angehenden KeramikerInnen, - Waisen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren.
Im August 2009 fand ein Workshop mit einigen Studenten, Tutoren und einem Professor der Makerere-Kunstuniversität von Kampala zum Thema Rauch- und Grubenbrand, unter der Leitung von Gudrun Kainz statt.


KeramikerInnen sind aufgerufen, einige Zeit in dieser Schule zu verbringen und ihr Wissen und Können an die Schüler weiterzugeben.
Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung, falls Sie Interesse haben, oder nähere Informationen wünschen!


Vision for Africa International


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UGANDA, East Africa...


Kiyunga, a village in the province of Mukono.
The austrian ceramist Carola Tengler founded a vocational school for ceramics, where orphans in the age between 18 and 25 are trained.
Gudrun Kainz has been teaching there during a couple of weeks in 2007 and 2009.


Potters and ceramists are called for working and sharing their skills with these young people at this unique school.
Please contact me for further informations!



Vision for Africa International
Schüler der Keramikkunst-Berufsschule in Kiyunga, C. Tengler und G. Kainz

Vision for Africa Intl.

Makerere Universität Kampala
Teller des Schülers Fredrick

Schüler Livingstone, Fredrick, Olivia
Schüler Alex und Lehrer William Mukwaya

Schüler Isaac
Werk von Schüler Isaac

Keramikkunst-Berufsschule Kiyunga
traditioneller Feldbrand, Töpfer Richard

Schale, Grubenbrand
Schale, Raku

Vase, Engobe geritzt
Vase, Engobe, Rauchbrand

Henkelgefäß, geritzt, Rauchbrand
Vase, Engobe geritzt

Feuer in Uganda


Innerhalb von 10 Minuten baut der ugandische Töpfer Richard Wanzala aus Lehm ein Kochgefäß auf, groß wie eine Wassermelone. Seine drei Frauen sitzen vor ihren Hütten, von zahllosen Kindern umringt. Das Gefäß wird zwei Tage in der Sonne trocknen, danach im offenen Feuer nebst anderen Gefäßen in kaum einer Stunde gebrannt und gebrauchsfertig.


Das ist nur eines der vielen Erlebnisse der Wiener Neustädter Keramikerin Gudrun Kainz, die sich im Juli und August zum zweiten Mal im ugandischen Busch aufhielt. Schon 2007 war sie in der Mission „Vision for Africa" in Kiyunga beteiligt, eine Töpferberufsschule für ugandische Waisen aufzubauen. Die Leiterin und Initiatorin dieses Projekts ist Carola Tengler, eine Keramikerin aus Sautern bei Pitten. Seitdem haben die Schüler große Fortschritte gemacht, der erste Lehrgang wird heuer abschließen. Die unverwechselbaren Werke der jungen Menschen wurden schon auf vielen Ausstellungen im Land gezeigt, darunter in der „Tulifanya Gallery" in der Hauptstadt Kampala. Sie finden großen Anklang bei Käufern aus Europa und den USA, aber auch bei kunstinteressierten Ugandern, weil Gudrun Kainz die Schüler ermutigt, traditionelle Formen und Muster wiederzubeleben und mit ihrer eigenen Kreativität zu verknüpfen.
Diese Bemühungen fanden bereits die Aufmerksamkeit der Kunstuniversität in Kampala. Während ihres Aufenthalts wurde der lang gewünschte persönliche Kontakt endlich hergestellt und Gudrun Kainz hielt ein einwöchiges Seminar für Professoren, Tutoren und Studenten der Makerere Universität Kampala. Besonders die Professoren und Tutoren teilen Carola Tenglers und Gudrun Kainz´ Meinung, dass in der Keramik auf ugandische Tradition aufgebaut werden muss, wobei zeitgenössische Auffassungen nicht abgelehnt werden.


Die Töpferberufsschule in Kiyunga wird intensiv weiterbetrieben und ausgebaut, wobei die finanziellen Mittel zu einem bedeutenden Teil aus Spenden und in der Übernahme von Patenschaften bestehen. Informationen über diese Patenschaften unter
www.visionforafrica-intl.org . Spenden direkt an die Töpferschule unter Konto Nr, 1000 00 31 45, Raiba Pittental, BLZ 32647, KW „Töpferei".




Stephan Denkendorf , September 2009